Im ersten Halbjahr 2026 ist in Hessen der Bau von 8.025 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Berücksichtigt sind dabei Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie Wohnungen, die durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen.
Bei Neubauwohnungen war die Entwicklung in Hessen rückläufig. Von Januar bis einschließlich Juni 2026 wurden insgesamt 5.758 Wohnungen in Neubauten genehmigt. Das waren 7,9 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2026 Baugenehmigungen für 2.157 neue Wohn- und Nichtwohngebäude erteilt und damit 2,6 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Seit dem ersten Halbjahr 2016 sank die Zahl der Baugenehmigungen in Hessen stark. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 41,7 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als vor zehn Jahren. Bei reinen Neubauten war der Rückgang mit 50,3 Prozent noch größer. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Nichtwohngebäude ging im selben Zeitraum um 54,4 Prozent zurück.