Ressource Digitalisierung

Digitalisierung macht uns stark für die Zukunft, weil …

... der Einsatz moderner Technologien und Methoden uns einen Wettbewerbsvorteil verschafft: in unserer täglichen Arbeit, gegenüber anderen Informationsdienstleistern und um qualifiziertes Personal.

Das HSL fördert die Digitalisierung mit vielen Mitteln, u. a. mit diesen Maßnahmen:

  • Ein großer Teil unserer Verwaltungsprozesse – z. B. Zeit- und Anwesenheitserfassung, Anträge, Recruiting, Signierung, Aktenführung, Versand von personalisierten Schreiben über den Druck-Service der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung u. v. m. – kann digital erledigt werden. Aktuelle Projekte: Ende 2025 haben wir ein neues Online-Zeiterfassungssystem eingeführt. Zum Juli 2026 sind wir auf das landesweit genutzte, moderne Dokumentenmanagementsystem DMS 4.0 umgestiegen.
  • Wir gewährleisten eine vollständige Entwicklung von Fachanwendungen zur Erstellung, Durchführung, Aufbereitung, Analyse und Veröffentlichung der Statistiken, um einen voll digitalisierten Bearbeitungsprozess zu ermöglichen.
  • Zur Unterstützung der Digitalisierung hat das HSL bereits zahlreiche Produkte, Services und Prozesse eingeführt, umgesetzt oder entwickelt, bspw.:
  • Rechenzentrum-Umzug: Nutzung des modernen, professionellen Landesrechenzentrums
  • Führen von eAkten in DMS 4.0
  • LANPort: Überwachung des lokalen Netzwerkes
  • HessenPC inkl. zentraler Software-Verteilung: Standard PC-/Laptop-Arbeitsplatz
  • HessenVoice: Standard-Telefonie auf IP-Basis
  • Videokonferenz: professionelle Lösung in entsprechenden Räumen in HD-Qualität
  • HessenConnect: Videokonferenzlösung über HessenPC (Webex bzw. Nachfolge-App)
  • MS SharePoint: Team-Räume (intern und extern) für Projektgruppen
  • Nutzung des Mitarbeiterportals der Landesverwaltung
  • Public Key Infrastructure (PKI): Nutzung von Landeszertifikaten für Verschlüsselung und digitale Signatur
  • HessenSmartphone: Geräte mit sicherem Zugriff auf das dienstliche Postfach
  • HessenWLAN: offenes WLAN im HSL für Besucherinnen, Besucher und Sitzungsteilnehmende
  • HessenDrive: Datenaustausch mit Externen
  • HessenAccess: Anbindung von HessenPC-Geräten im Homeoffice oder von unterwegs
  • KeePass: Standard-Tool zur sicheren Speicherung von Passwörtern
  • Device Control: Verwaltung von Hardware-Zugriffen auf den HessenPCs (z. B. USB-Sticks)
  • Ticketsystem/Inventar-/Lizenzmanagement: Matrix42Wir setzen auf digitale Kommunikation: zentral über das Mitarbeiterportal, individuell z. B. via E-Mail, Webex, Videokonferenz oder Filesharing in SharePoint und über HessenDrive
  • Eigene Organisationseinheiten forschen, zum Teil auch mit Studentinnen und Studenten, an statistischen Zukunftstechnologien, entwickeln sie weiter, veröffentlichen die Ergebnisse und bringen sie idealerweise zum Einsatz. Beispiele sind Webscraping, Fernerkundung und KI.
  • Wir stellen moderne IT-Plattformen zur Entwicklung von R-Programmen und für Webscraping bereit.
  • Wir engagieren uns in der Digitalstrategie Hessen und sind bei den Neuen Digitalen Daten (NDD) Vorreiter im Statistischen Verbund.
  • Im Statistischen Verbund ist das HSL in verschiedenen Gruppen prominent vertreten, z. B. in der AG Zentrale Produktions- und Datenaufbereitungsverfahren (Leitung) oder dem AK Geo (Co-Leitung).
  • Verschiedene Einheiten, Funktionsträger und Richtlinien garantieren die Informationssicherheit für unser Haus, namentlich das Informationssicherheitsmanagement, die Informationssicherheitsleitlinie, das Informationssicherheitskonzept sowie unser IT-Notfallmanagement.
  • Das Erhebungsportal für die Meldenden ist im Februar 2025 online gegangen. Es bietet einen zentralen Zugang zu Online-Erhebungen der amtlichen Statistik in Deutschland. Das Portal vereinfacht den Zugang und bietet ein umfassendes Informationsangebot rund um die Online-Datenerhebung in der amtlichen Statistik.
  • Unser Haus koordiniert Zugriffsrechte professionell mithilfe eines Access Rights Managements. Das System dient der Dokumentation der vergebenen Benutzerkennungen und Rechteprofile. Führungskräfte erhalten durch das System einen besseren Überblick über die in ihrem Organisationsbereich vergebenen Berechtigungen.
  • Über unser Forschungsdatenzentrum (FDZ) bieten wir der Wissenschaft einen digitalen Zugang zu unseren Daten per Remote Access. Forscherinnen und Forscher können von ihrem Arbeitsplatz an der Hochschule oder in ihrem Institut aus bequem und sicher unsere anonymisierten Einzeldaten analysieren. Zunächst kann über diesen Weg auf die Daten des Mikrozensus und der DRG-Statistik zum fallpauschalen-basierten Abrechnungssystem der Krankenhäuser zugegriffen werden. Das Angebot wird sukzessive um weitere Statistiken ergänzt. Zu den nächsten per Remote Access analysierbaren Statistiken zählt die Verdiensterhebung, die in der fachlichen Zuständigkeit des HSL liegt. Eine Bereitstellung noch im Jahr 2026 ist geplant.
  • Ein direkter Kontakt erleichtert die Einführung neuer Digitalthemen und konkreter Lösungen. Die neue Version von IDEV (Internet-Datenerhebung im Verbund) wurde den HSL-internen Bearbeiterinnen und Bearbeitern im Rahmen des Formats HSL-Insights vorgestellt; hier bot sich die Möglichkeit für einen unkomplizierten kollegialen Austausch.
  • Die Nutzungsmöglichkeiten von KI-Tools werden durch eine Hausverfügung geregelt. Eine hausinterne Arbeitsgruppe erstellt konkrete use cases für deren Einsatz im HSL. Um den direkten Austausch auch bei der KI-Nutzung zu fördern, wird regelmäßig ein digitales KI-Frühstück angeboten.

Unsere konkreten Maßnahmen für ein zukunftsfähiges HSL – Digitalisierung:

Was wir wollen:

  • Den Entwicklungen in der Arbeitswelt gegenüber offen bleiben und gestaltend mitwirken.
  • Eine positive Haltung zur Digitalisierung bei Führungskräften und Beschäftigten fördern.
  • Transparent zu Changes im IT-Bereich kommunizieren und so Selbstbewusstsein und Vertrauen aufbauen.
  • Die Nutzung von öffentlich zugänglichen Internet-Daten im Rahmen des Verbund-Folgeprojekts „Webscraping“ bis Ende 2026 ausbauen und weitere Anwendungsfälle umsetzen.
  • Eine Data Governance für das HSL entwickeln und das Verbund-Projekt „Statistical Data Warehouse 1.0“ bis Ende 2026 umsetzen.
  • Im Rahmen des Projekts „FernEE“ Erträge in der Landwirtschaft mithilfe von Satellitenbildern und maschinellem Lernen schätzen. Für ausgewählte Kulturen sollen für den Verbund mittels Fernerkundung ergänzende Schätzungen vorgenommen werden.
  • Passende Personalentwicklungsmaßnahmen anbieten, um den Beschäftigten ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Für 2026 steht über die Gemeinsame Fortbildung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder wieder ein umfangreiches Programm an Fachfortbildungen zur Verfügung. Auch die Kurse der Zentralen Fortbildung des Landes Hessen oder der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung bieten in diesem Jahr Veranstaltungen u. a. zum Thema Digitalisierung an, die für HSL-Beschäftigte offen sind. Darüber hinaus werden im Rahmen der internen Fortbildung bedarfsgerechte individuelle Fortbildungen durchgeführt.
  • Eine weitere Person als stellvertretende Informationssicherheitsbeauftragte bzw. stellvertretenden Informationssicherheitsbeauftragten zertifizieren lassen. Der Zertifizierungslehrgang beginnt im September 2026.
  • Die Einführung neuer Digitalthemen im HSL weiterhin professionell und durch kollegialen Austausch begleiten, u. a. mit HSL-Insights-Terminen, in denen thematisch besonders spezialisierte Beschäftigte ihre Kolleginnen und Kollegen schulen. Themen, die jetzt schon feststehen: Statistisches Unternehmensregister – Einführung und Vertiefung.

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