Bücherregal, Eine Person räumt ein Buch ein

Fast 100 000 Personen ins hessische Ausbildungsgeschehen gestartet

Vorläufigen Ergebnissen der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) zufolge sind 99 700 junge Menschen im Schuljahr 2024/25 in das hessische Ausbildungsgeschehen gestartet. Das waren 0,6 Prozent weniger als im vorherigen Schuljahr. 
47 800 der hessischen Ausbildungsanfängerinnen und -anfänger im Schuljahr 2024/25 begannen eine berufliche Ausbildung. Das waren 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei wiesen die Anfängerzahlen der betrieblichen Ausbildung im Dualen System eine geringfügige Zunahme um 0,3 Prozent auf. 
Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger eines studienqualifizierenden Bildungsgangs blieb mit rund 37 600 jungen Menschen annähernd gleich. 
Im sogenannten Übergangsbereich ging die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger mit 14 400 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent zurück. Dort werden Personen unterstützt, die Hilfe beim Übergang von der Schule in das Berufsleben benötigen.

Hinweise:

Mehr Zahlen erhalten Sie in unserem Statistischen Bericht mit den vorläufigen Ergebnissen zu den „Anfängerinnen, Anfängern und Beständen 2023/24 und 2024/25 nach Verwaltungsbezirken“ auf unserer Fachseite.

Hintergrundinformation zur iABE

Die integrierte Ausbildungsberichterstattung bietet einen systematischen Überblick über die quantitative wie qualitative Beschaffenheit aller relevanten Bildungsgänge im hessischen Ausbildungssystem. Der Kernbereich der iABE umfasst dabei folgende Bereiche:

Der Zielbereich I Berufsabschluss umfasst alle vollqualifizierenden Bildungsgänge, die zum Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses dienen. Zu diesen zählen beispielsweise die Ausbildung im Dualen System, aber auch vollzeitschulische Ausbildungsgänge wie die Schulen des Gesundheitswesens.

Der Zielbereich II Hochschulreife beinhaltet alle Bildungsgänge, die darauf ausgerichtet sind, einen studienqualifizierenden Abschluss zu erwerben. Zu diesen gehören u. a. die gymnasiale Oberstufe an allgemeinbildenden Schulen und das Berufliche Gymnasium.

Der Zielbereich III Übergangsbereich schließt Bildungsgänge ein, die Jugendliche und junge Erwachsene auf eine berufliche Ausbildung oder Tätigkeit vorbereiten. Dies kann beispielsweise durch das Nachholen von Schulabschlüssen an Zweijährigen Berufsfachschulen oder durch die Qualifikation im Rahmen von Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit erfolgen.