Weiterer Anstieg der Schülerzahlen an allgemeinbildenden Schulen

Aktuell besuchen 628 700 Kinder und Jugendliche im Land allgemeinbildende Schulen – ihre Anzahl könnte bis zum Jahr 2030 auf 721 000 wachsen

Im laufenden Schuljahr 2019/20 besuchen 628 700 Kinder und Jugendliche eine allgemeinbildende Schule in Hessen. Damit nimmt die Schülerzahl seit 2016 stetig zu. Neuen Vorausberechnungen des Hessischen Statistischen Landesamts zufolge steigt die Zahl auch künftig: Im Jahr 2030 dürften etwa 721 000 Schülerinnen und Schüler eine allgemeinbildende Schule besuchen. Maßgeblich für diese Entwicklung ist der deutliche Anstieg der Geburtenzahlen seit 2012.

Die Zahl der Grundschülerinnen und Grundschüler dürfte von 225 300 im aktuellen Schuljahr zunächst weiter steigen bis auf 257 000 im Jahr 2025. Anschließend nehmen die Zahlen voraussichtlich wieder ab; für das Jahr 2030 wurde berechnet, dass dann 248 000 Kinder die Grundschulen im Land besuchen.

Für die weiterführenden Schulen hingegen wurde ein kontinuierliches Wachstum der Schülerzahlen berechnet. Danach steigen sie voraussichtlich von 381 900 im laufenden Schuljahr auf 449 000 an.

Die Förderschulen werden derzeit von 21 500 Kindern und Jugendlichen besucht. Im Jahr 2030 dürfte der Wert bei 23 000 liegen.

Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Hessen

Noch mehr Zahlen und Fakten zur Schülervorausberechnung finden Sie auf unserer Fachseite und im Statistischen Bericht.

Weitere Auskünfte erhalten Sie von Frau Ulrike Schedding-Kleis
Telefon: 0611 3802-338
E-Mail: Schulen@statistik.hessen.de

Hinweis: Das Hessische Statistische Landesamt legt zum fünften Mal eine Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen an allgemeinbildenden Schulen für Hessen vor. Die Vorausberechnung wurde für alle Schulformen durchgeführt, lediglich die Schulen für Erwachsene werden nicht berücksichtigt. Die Basis der aktuellen Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen bildet die amtliche Schulstatistik für das Schuljahr 2019/20. Weiterhin liegt die 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung auf der Basis vom 31.12.2018 den Berechnungen zugrunde. Es handelt sich um eine Status-quo-Berechnung.