Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember

30.11.2018

Im Jahr 2017 wurden in hessischen Krankenhäusern 122 Patientinnen und Patienten mit der Diagnose einer HIV-Erkrankung vollstationär behandelt. Von den Behandelten waren 75 Männer und 47 Frauen. Das teilt das Hessische Statistische Landesamt zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember mit.

Seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der vollstationär behandelten HIV-Erkrankten deutlich verändert. Am höchsten war die Zahl der Betroffenen im Jahr 2002. Damals wurden in hessischen Krankenhäusern 803 Patientinnen und Patienten behandelt, davon 574 Männer und 229 Frauen. Seit dem Jahr 2014 geht die Zahl kontinuierlich zurück.

Im Jahr 2017 waren die meisten Patientinnen und Patienten (38) zwischen 40 und 50 Jahre alt. An zweiter Stelle (31) folgten diejenigen im Alter von 50 bis 60 Jahren. 21 der mit der HIV-Diagnose behandelten Menschen waren 60 Jahre alt oder älter.

Ein Krankenhausaufenthalt dauerte im Durchschnitt gut 10 Tage.

Grafik zeigt Entwicklung der vollstationär behandelten HIV-Erkrankten in hessisschen Krankenhäusern von 2000 (ca. 700 Erkrankte) bis 2017 (ca. 140 Erkrankte)