Fraternité hessoise: Hessen zum Deutsch-Französischen Tag

Am 22. Januar 2018 feiern Deutschland und Frankreich die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zur deutsch-französischen Zusammenarbeit. Auch 55 Jahre nach dem historischen Abkommen zwischen dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle pflegt Hessen mit Frankreich enge Handelsbeziehungen: Von Januar bis November 2017 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Hessischen Statistischen Landesamts (HSL) Waren im Wert von 4,46 Milliarden Euro nach Frankreich exportiert und Waren im Wert von 4,42 Milliarden Euro von dort importiert. Somit war Frankreich hinter den Vereinigten Staaten das zweitwichtigste Exportland und das sechswichtigste Lieferland.
Im Jahr 2015 gab es in Hessen 229 Unternehmen, deren Mutterunternehmen ihren Sitz in Frankreich haben. Das sind 6,6 Prozent aller auslandskontrollierten Unternehmen in Hessen.
Neben den wirtschaftlichen Verflechtungen bestehen auch kulturelle und wissenschaftliche Beziehungen zwischen Frankreich und Hessen: Betrachtet man die Beherbergungsstatistik von Januar bis November 2017, so kamen 7,5 Prozent aller europäischen Übernachtungsgäste aus Frankreich (145 800 Ankünfte). Diese blieben im Schnitt 1,7 Tage in Hessen.
Im laufenden Wintersemester 2017/18 sind 389 Franzosen an Hessens Hochschulen immatrikuliert, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Frankreich erworben haben. Knapp die Hälfte (47,8 Prozent) der französischen Studierenden sind in einem Fach aus der Fächergruppe „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ eingeschrieben.

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