61 000 Neugeborene im Jahr 2018 in Hessen — Geburtenzahl weiterhin auf hohem Niveau

Im Jahr 2018 wurden in Hessen 61 012 Kinder geboren. Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamts waren das 24 Geborene mehr als im Rekordjahr 2017, in dem die bis dahin höchste Geburtenzahl der letzten 20 Jahre verzeichnet wurde. 

Nach den Jahren 2013 (52 185) bis 2016 (60 731) mit einem relativ starken durchschnittlichen Anstieg von 4,2 Prozent, stieg die Zahl der Geburten im Jahr 2017 (60 988) gegenüber dem Vorjahr nur um 0,4 Prozent.

Die durchschnittliche Kinderzahl der 15- bis 49-jährigen Frauen lag 2018 bei 1,57 (2017:1,58). Eine höhere durchschnittliche Kinderzahl je Frau gab es in Hessen seit 1972 (1,63) nicht mehr.

Die meisten Kinder kamen im Juli (5570), August (5534) und September (5557) zur Welt. Der geburtenschwächste Monat war der Februar mit 4522 Neugeborenen.

Vier kreisfreie Städte verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen Geburtenanstieg von plus 0,6 Prozent in Frankfurt am Main bis zu plus 10,7 Prozent in Offenbach am Main. In der Landeshauptstadt Wiesbaden kamen dagegen 3,1 Prozent weniger Kinder auf die Welt. 

Die Entwicklungen in den Landkreisen hielten sich die Waage. In 11 Landkreisen stieg die Zahl der Neugeborenen im Jahresvergleich von plus 0,6 Prozent im Landkreis Limburg-Weilburg bis zu 7,6 Prozent im Werra-Meissner-Kreis. Geburtenrückgänge wiesen 10 Landkreise aus und zwar von minus 1,6 Prozent im Wetteraukreis bis zu minus 9,7 Prozent im Schwalm-Eder-Kreis.

Die höchste Geburtenrate hatte der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit 1,74 Kindern je Frau. Die niedrigste Geburtenziffer wies der Landkreis Marburg-Biedenkopf (1,34) aus.

Die Zahl der Gestorbenen nahm im Jahr 2018 in Hessen um 830 oder 1,3 Prozent auf 67 167 zu. Regional stieg die Zahl in einer Bandbreite von 0,4 Prozent (Landkreis Darmstadt-Dieburg) bis 6,1 Prozent (Main-Taunus-Kreis). In Wiesbaden (minus 1,0 Prozent) sowie in 7 Landkreisen (von jeweils minus 0,7 im Lahn-Dill Kreis und im Landkreis Gießen bis zu minus 3,6 Prozent im Landkreis Offenbach) gab es weniger Sterbefälle als im Jahr 2017.

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