Wertschöpfung und Erwerbstätigenzahl der hessischen Gesundheitswirtschaft 2018 erneut gestiegen

Die Bruttowertschöpfung (BWS) der hessischen Gesundheitswirtschaft, d. h. der Wert aller in diesem Wirtschaftsbereich produzierten Waren und Dienstleistungen, stieg 2018 preisbereinigt um 1,8 Prozent. Dies zeigen aktuelle, vorläufige Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“. Im Durchschnitt der Länder betrug das Plus 2,3 Prozent, so das Hessische Statistische Landesamt weiter. Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preissteigerung, legte die BWS der hessischen Gesundheitswirtschaft um 1,0 Milliarden Euro bzw. 3,6 Prozent auf gut 28,6 Milliarden Euro zu (Durchschnitt der Länder: plus 4,6 Prozent). Das war ein Anteil von 9,5 Prozent an der BWS aller Länder.

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft stieg um rund 7 000 Personen bzw. 1,5 Prozent auf 465 000 (Durchschnitt der Länder: plus 2,1 Prozent). Jede erwerbstätige Person in der hessischen Gesundheitswirtschaft trug rechnerisch 61 500 Euro zur BWS dieses Bereichs bei. Dieser Wert lag um 25,3 Prozent über dem Länderdurchschnitt in Höhe von 49 070 Euro.

Auf die hessische Gesundheitswirtschaft entfielen 2018 ein Anteil von 10,9 Prozent an der gesamtwirtschaftlichen BWS Hessens und von 13,4 Prozent an den hessischen Erwerbstätigen.

Den Berechnungen liegt eine umfassende Definition der Gesundheitswirtschaft zugrunde. Erfasst wird nicht nur die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen, sondern auch die Produktion von und der Handel mit gesundheitsbezogenen Waren.

Weitere Ergebnisse, methodische Erklärungen und Hintergründe sind auf der Internetseite der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ zu finden.

Auskünfte erteilt:
Natascha Michel
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