Hessische Industrie im Februar 2019 — Umsatz und Beschäftigung im Plus, rückläufige Auftragseingänge

Im Februar 2019 stiegen die Umsätze der hessischen Industrie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, sanken die preisbereinigten Auftragseingänge um 6,6 Prozent, während die Beschäftigung um 0,4 Prozent wuchs.

Die hessischen Industriebetriebe verbuchten im Februar einen Umsatz von 9,3 Milliarden Euro (plus 2,0 Prozent). Besonders starke Umsatzzuwächse verzeichnete die Industrie auf den Märkten außerhalb der Eurozone. Sie stiegen um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 3,1 Milliarden Euro. Die Umsätze innerhalb der Eurozone stiegen um 1,6 Prozent gegenüber Februar 2019 und erreichten 2,1 Milliarden Euro. Insgesamt beliefen sich die Umsätze mit dem Ausland auf knapp 5,3 Milliarden Euro (plus 5,0 Prozent). Die Inlandsumsätze sanken hingegen um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und lagen bei 4,1 Milliarden Euro.

Die Umsatzentwicklung in den großen Industriebranchen verlief im Februar 2019 im Vergleich zum Vorjahr heterogen: Die Bereiche „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ sowie „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ verbuchten Umsatzzuwächse in Höhe von 4,6 Prozent und 2,9 Prozent, die Umsätze in den Branchen „Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren“ sowie „Herstellung von Metallerzeugnissen“ sanken um jeweils 7,1 Prozent und 2,7 Prozent.

Die preisbereinigten Auftragseingänge verfehlten das Vorjahresniveau um 6,6 Prozent. Die Binnennachfrage fiel um 3,8 Prozent gegenüber Februar 2018 und die Bestellungen aus dem Ausland sanken um 8,6 Prozent.

Im Februar 2019 waren knapp 371 000 Personen in der hessischen Industrie beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahresmonat war das ein Anstieg von 0,4 Prozent. Die Mehrheit der großen Branchen baute ihre Beschäftigung aus. Im Bereich des Maschinenbaus stieg die Beschäftigung um 4,0 Prozent. In der Branche „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ sank das Beschäftigungsniveau hingegen um 2,8 Prozent.

Hinweis 

Alle Werte beziehen sich auf Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen.

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