2,3 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen

Im laufenden Schuljahr 2018/19 werden an den beruflichen Schulen in Hessen 179 983 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ging die Zahl der Schülerinnen und Schüler gegenüber dem vorangegangenen Schuljahr um 4198 oder 2,3 Prozent zurück. Die Zahlen nahmen an fast allen Schulformen beruflicher Schulen ab. Die einzige Schulform an beruflichen Schulen, die eine Zunahme verzeichnete, war die Berufsschule.

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit einem Ausbildungsvertrag, die an der Berufsschule den schulischen Teil ihrer Berufsausbildung absolvieren, liegt aktuell bei 100 997. Sie stieg um 1431 an und liegt damit zum ersten Mal seit dem Schuljahr 2015/16 wieder über 100 000. Die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung besuchen 8128 Schülerinnen und Schüler und damit 1129 mehr als im Vorjahr.

Die Berufsfachschulen werden von 19 820 Jugendlichen besucht. Damit ging die Zahl gegenüber dem Schuljahr 2017/18 um 583 zurück. Die Fachoberschulen, die auf mittleren Bildungsabschlüssen aufbauen und zur Fachhochschulreife führen, meldeten 19 572 Schülerinnen und Schüler. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Schülerzahl um 1131 zurück. Die Fachschulen werden von 14 479 Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht. Das entspricht einem Rückgang von 834 Personen binnen Jahresfrist. Die Fachschulen dienen der vertiefenden beruflichen Ausbildung und werden nach einer Berufsausbildung oder ausreichender Berufspraxis besucht. Auch die Schülerinnen- und Schülerzahlen an den beruflichen Gymnasien gingen zurück. Aktuell bereiten sich 14 143 Schülerinnen und Schüler auf den Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung vor. Das entspricht einem Rückgang von 680 Personen.

In den Intensivsprachförderklassen an beruflichen Schulen (InteA – Integration durch Abschluss und Anschluss) werden 2844 Schülerinnen und Schüler unterrichtet (minus 3530). Dort werden u. a. grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt, um die aus dem Ausland zugewanderten Jugendlichen auf den Übergang in die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten.

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