61 000 Geburten im Jahr 2017 in Hessen — Zahl der Neugeborenen um 0,4 Prozent gestiegen

Im Jahr 2017 wurden in Hessen 61 000 Kinder geboren. Das waren nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamts 260 oder 0,4 Prozent mehr Geborene als im Jahr 2016. Der Zuwachs war erheblich niedriger als in den vier Jahren davor (durchschnittlich 4,2 Prozent).

Die meisten Kinder kamen im August (5540), Juli (5490) und September (5470) zur Welt. Der geburtenschwächste Monat war der Februar mit 4490 Neugeborenen.

Regional betrachtet stieg die Zahl der Geburten in den kreisfreien Städten Frankfurt am Main (plus 1,4 Prozent), Kassel (plus 0,8 Prozent) und Darmstadt (plus 0,5 Prozent) sowie in 10 Landkreisen (von plus 0,5 im Hochtaunuskreis bis zu plus 9,3 Prozent im Landkreis Bergstraße). Die kreisfreien Städte Wiesbaden (minus 1,0 Prozent) und Offenbach am Main (minus 2,8 Prozent) sowie 11 Landkreise (von minus 0,9 Prozent im Landkreis Gießen bis zu minus 9,7 Prozent im Landkreis Hersfeld-Rotenburg) wiesen Geburtenrückgänge aus.

Die Zahl der Gestorbenen nahm im Jahr 2017 in Hessen um knapp 2300 oder 3,5 Prozent auf gut 66 300 zu. Regional stieg die Zahl, mit nur wenigen Ausnahmen, in einer Bandbreite von 0,8 Prozent (Landkreis Waldeck-Frankenberg) bis 10,1 Prozent (Vogelsbergkreis). In den kreisfreien Städten Offenbach am Main und Kassel, im Landkreis Groß-Gerau, im Werra-Meißner-Kreis, im Rheingau-Taunus-Kreis und im Landkreis Fulda gab es jeweils einige Sterbefälle weniger als im Jahr 2016. 

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