Umweltwirtschaft in Hessen — 14 Prozent der Beschäftigten im Landkreis Kassel

Die meisten Arbeitsplätze der hessischen Umweltwirtschaft wies 2016 der Landkreis Kassel auf. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren hier 2400 Beschäftigte mit der Herstellung von Produkten und dem Erbringen von Leistungen für den Umweltschutz im Wert von insgesamt 470 Millionen Euro befasst. Das waren 14 Prozent der knapp 17 100 hessischen Beschäftigten für den Umweltschutz bzw. 13 Prozent der landesweiten Umweltschutzumsätze von 3,67 Milliarden Euro.

Die Hälfte der im Jahr 2016 in der Umweltwirtschaft Beschäftigten entfiel auf den Regierungsbezirk Darmstadt. Besonders viele von ihnen waren in Frankfurt am Main und dem Main-Kinzig-Kreis (jeweils 9 Prozent) tätig. Die andere Hälfte verteilte sich auf die Regierungsbezirke Kassel (35 Prozent) und Gießen (15 Prozent).

Die meisten Arbeitsplätze der hessischen Umweltwirtschaft boten Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (59 Prozent) an. Die wichtigsten Wirtschaftszweige waren hier die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (17 Prozent), der Maschinenbau (11 Prozent), die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (8 Prozent) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (7 Prozent). 20 Prozent der Beschäftigten waren im Baugewerbe tätig, 17 Prozent arbeiteten im Dienstleistungsgewerbe und 4 Prozent in sonstigen Bereichen.

Weitere Ergebnisse sind in dem neuen Statistischen Bericht „Umweltschutzgüter und ­-leistungen in Hessen“ veröffentlicht.

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