Zahl der Schülerinnen und Schüler an hessischen Privatschulen steigt gering

Im laufenden Schuljahr besuchen in Hessen über 46 900 Schülerinnen und Schüler eine allgemeinbildende Schule in privater Trägerschaft. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, stieg die Zahl der Privatschülerinnen und Privatschüler im Vergleich zum Schuljahr 2016/17 um 830 oder 1,8 Prozent an. An den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen wurden zum Stichtag der Schulstatistik, dem 1. November 2017, knapp 581 300 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Damit gingen die Schülerzahlen an den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen gegenüber 2017 geringfügig um 710 oder 0,1 Prozent zurück.

Insgesamt besuchten im Herbst 2017 7,5 Prozent aller hessischen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen eine Schule in privater Trägerschaft. Vergleichsweise hoch waren ihre Anteile in den Förderschulen und Gymnasien. 3910 Kinder und Jugendliche besuchten eine private Förderschule; dies entsprach einem Anteil von 18,2 Prozent an den Förderschülerinnen und Förderschülern insgesamt. Der Anteil der Privatschülerinnen und Privatschüler an Gymnasien lag bei knapp 12,6 Prozent (24 980). Darunter befanden sich 3660 Jugendliche, die die Sekundarstufen I und II der Freien Waldorfschulen besuchten. In allen anderen Schulformen lag der Anteil der Privatschülerinnen und Privatschüler bei etwa 8,0 Prozent oder darunter. Mit 0,2 bzw. 0,1 Prozent waren die Anteile der Schülerinnen und Schülern an Hauptschulen sowie in den Intensivklassen für Kinder und Jugendliche aus dem Ausland, die dort grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache erwerben, besonders niedrig. Einzig die 19 Mittelstufenschulen befinden sich alle in öffentlicher Trägerschaft, so dass es hier keine Privatschülerinnen und Privatschüler gibt.

PM
Auskünfte erteilt:
Ansprechpartner: Ulrike Schedding-Kleis
Telefon: 0611 3802-338
E-Mail: schulen@statistik.hessen.de