Aufenthalt im Krankenhaus so kurz wie noch nie

Im Jahr 2016 wurden in den 162 hessischen Krankenhäusern 1,39 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Das waren 20 000 Behandlungsfälle mehr als 2015. Die Zahl der Behandlungstage sank im Vergleich zum Vorjahr um 45 000 auf rund 10,2 Millionen, so das Hessische Statistische Landesamt.

Für die Versorgung der Bevölkerung standen im Jahr 2016 in Hessens Krankenhäusern insgesamt 36 170 aufgestellte Betten zur Verfügung. Mehr als jedes 2Krankenhausbett (53,1 Prozent) stand in einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft, jedes 4. Bett (25,9 Prozent) befand sich in einem freigemeinnützigen Haus. Der Anteil der Krankenhausbetten in Einrichtungen privater Träger lag bei 21,0 Prozent.

Die durchschnittliche Bettenauslastung (2016: 77,0 Prozent) aller hessischen Krankenhäuser lag 0,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Die Betten in den 51 öffentlichen Krankenhäusern waren mit 78,7 Prozent höher ausgelastet als die in den 41 freigemeinnützigen Einrichtungen (76,9 Prozent) und in den 70 privaten Krankenhäusern (73,1 Prozent).

Vollstationär in öffentlichen Krankenhäusern aufgenommene Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2016 nach durchschnittlich 7,2 Tagen wieder entlassen, in freigemeinnützigen Krankenhäusern waren es 7,1 Tage. Der Aufenthalt in privaten Krankenhäusern dauerte durchschnittlich 8,1 Tage.

Die Verweildauer in allen Krankenhäusern zusammen war mit 7,3 Tagen so niedrig wie noch nie seit dem Beginn der Krankenhausstatistik im Jahr 1990. Damals dauerte ein Krankenhausaufenthalt im Durchschnitt 13,2 Tage.

PM
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