99 Habilitationen an hessischen Hochschulen

An den hessischen Hochschulen wurden im Jahr 2016 insgesamt 99 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neu habilitiert. Sie haben damit den förmlichen Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung erbracht. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamts wurde über ein Drittel der abgeschlossenen Habilitationen von Frauen abgelegt. Die Neuhabilitierten waren zwischen 29 und 55 Jahre alt; das Durchschnittsalter lag bei 41 Jahren und 11 Monaten.

Die Habilitation ist in der Regel eine entscheidende Voraussetzung für eine Berufung als Professorin bzw. Professor. Die meisten Habilitationsverfahren (45) wurden in der Humanmedizin abgeschlossen. Es folgten die „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ mit 23 und die Geisteswissenschaften sowie die Fächergruppe „Mathematik/Naturwissenschaften“ mit jeweils 12 Habilitationen. Die übrigen 7 Habilitationen verteilten sich auf die Fächergruppen „Ingenieurwissenschaften", "Kunst, Kunstwissenschaft" sowie „Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften/Veterinärmedizin".

Die Universität in Frankfurt am Main meldete 48 erfolgreiche Habilitationen, gefolgt von den Universitäten in Gießen und Marburg mit 22 bzw. 16 Abschlüssen. Weiterhin erteilte die Universität Kassel 8 und die TU Darmstadt 5 Lehrbefähigungen. 

Auskünfte erteilt:
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