Beziehungen zwischen Hessen und den USA

Am 8. November fanden in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) die 58. Präsidentschaftswahlen statt. Die folgenden Daten werfen einige Schlaglichter auf die Beziehungen zwischen Hessen und den USA. So sind die USA der wichtigste Handelspartner Hessen. In der Rangliste der Handelspartner Hessens belegten sie im letzten Jahr sowohl bei den Ausfuhren als auch bei den Einfuhren den ersten Platz.

Im Jahr 2015 exportierten hessische Unternehmen Waren im Wert von fast 7,7 Milliarden Euro in die USA, berichtet das Hessische Statistische Landesamt. Im Vergleich zur Jahrtausendwende hat sich der Exportwert (3,1 Milliarden Euro) mehr als verdoppelt. Zu den wichtigsten Exportgütern zählten 2015 mit großem Abstand die chemischen und pharmazeutischen Erzeugnisse (4,6 Milliarden Euro), gefolgt von Maschinen (695 Millionen Euro) und feinmechanischen und optischen Erzeugnissen (571 Millionen Euro). Der Wert der importierten Waren lag 2015 mit 8,7 Milliarden Euro knapp unter dem Wert des Jahres 2000 (9,0 Milliarden Euro). Das waren vor allem Fahrzeuge, Fahrzeugteile und -zubehör (2,1 Milliarden Euro), gefolgt von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen (2,0 Milliarden Euro) sowie Maschinen (1,4 Milliarden Euro).

Bevölkerung

Rund 1,6 Prozent bzw. gut 15 000 der am 31.12.2015 im Ausländerzentralregister in Hessen registrierten Ausländerinnen und Ausländer waren US-Staatsangehörige. Die Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen war mit 6500 Personen am stärksten vertreten. Vor 15 Jahren waren es 2,7 Prozent bzw. 22 750 Amerikanerinnen und Amerikaner, die in Hessen lebten. Die meisten (6300 Personen) waren im Alter von 30 bis 40 Jahren.

Bildung

Im Wintersemester (WS) 2015/16 waren 475 Studierende mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit an hessischen Hochschulen eingeschrieben. Im Vergleich zum WS 2000/2001 waren es 160 Studierende mehr. Bezogen auf alle ausländischen Studierenden an den hessischen Hochschulen stellten die US-amerikanischen Studierenden im WS 20015/2016 mit 1,4 Prozent (WS2000/2001: 1,6 Prozent) eine kleine Gruppe dar. Sowohl vor 15 Jahren als auch im letzten Jahr entschieden sich die meisten für ein Studium der Geisteswissenschaften, gefolgt von Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Tourismus

Knapp 473 000 US-Amerikanerinnen und -Amerikaner besuchten im Jahr 2015 das Bundesland Hessen. Bezogen auf alle Auslandsgäste waren das 13 Prozent. Vor 15 Jahren kamen 433 500 Gäste aus den USA, ihr Anteil an den ausländischen Gästen in Hessen betrug 17 Prozent. Wie zu erwarten, war die Stadt Frankfurt am Main das Reiseziel Nummer eins für die Besucherinnen und Besucher aus den USA. Im Jahr 2015 verzeichnete die Main-Metropole 359 000 Ankünfte von den Gästen aus den USA. Im Durchschnitt blieben sie in Frankfurt am Main 1,5 Tage.

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