Auftragseingänge im September 2020 über Vorjahresniveau

Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, sind die preisbereinigten Auftragseingänge in der hessischen Industrie im September 2020 gegenüber September 2019 um 1,1 Prozent gestiegen. Die Umsätze hingegen sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat moderat um 0,5 Prozent, die Zahl der tätigen Personen fiel um 2,9 Prozent.

Auch im September 2020 meldeten die hessischen Industriebetriebe fallende Umsätze und ein gesunkenes Beschäftigungsniveau. Jedoch stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht an.

Umsatz
Mit 10,0 Milliarden Euro lag der Gesamtumsatz im September 2020 moderat um 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die im Ausland erwirtschafteten Umsätze verfehlten das Niveau von September 2019 um 1,0 Prozent und erreichten ein Volumen von 5,5 Milliarden Euro. Dahingegen stiegen die Umsätze der hessischen Industriebetriebe im Inland um 0,2 Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro.

Die großen hessischen Branchen verzeichneten erhebliche Unterschiede in ihrer Umsatzentwicklung. Die Branche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen erwirtschaftete im September 2020 das höchste Umsatzplus (11,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Am stärksten rückläufig war der Umsatz im Bereich des Maschinenbaus: Gegenüber September 2019 fiel er um 9,0 Prozent.

Auftragseingänge
Die preisbereinigten Auftragseingänge stiegen erstmals seit Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im September 2020 verzeichnete die hessische Industrie bei den Auftragseingängen ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent gegenüber September 2019. Die Nachfrage aus dem Ausland stieg dabei moderat um 0,7 Prozent. Die Nachfrage aus dem Inland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent.

Beschäftigung
Insgesamt gingen im September 2020 über 362 000 Personen einer Tätigkeit in der hessischen Industrie nach. Mit einem Minus von 2,9 Prozent gegenüber September 2019 entwickelte sich das Beschäftigungsniveau weiterhin rückläufig.

Hinweis: Alle Werte beziehen sich auf Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen.

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